Kirchliches Schulamt in Offenbach am Main

Praxisbeispiele Schulseelosrge

Praxisbeispiele aus der Arbeit der Schulseelorger*innen aus dem Schuljahr 2018/19

Inhalt:

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Sybille Neumann, Schulpfarrerin und -seelsorgerin

Mail: Sybille.Neumann@stadt-frankfurt.de

Die „Beruflichen Schulen Berta Jourdan“ ist eine große Berufsschule mit sozialpädagogischem Schwerpunkt. Die AG Interreligiöses Lernen hat bislang in zwei Schuljahren stattgefunden. Eingeladen ist die gesamte Schulgemeinde, das heißt Kollegium und Schüler*innen. Die AG trifft sich ca. 5 Mal im Jahr nach dem Schulunterricht. In drei Sitzungen je ca. 90 Minuten werden die Themen abgesprochen, reflektiert und zwei zusätzliche Exkursionen geplant. Im ersten Durchlauf haben wir eine Moschee und eine Synagoge besucht, im zweiten Schuljahr zwei unterschiedliche buddhistische Gemeinschaften. Die AG besteht aus interessierten Lehrkräften und Schüler*innen, die das Programm gemeinsam gestalten. Diese Kerngruppe bildeten jeweils kleine Gruppen von ca. 5 bis 6 Schüler*innen und Lehrkräften. Die Exkursionen waren jedoch für alle offen, dabei haben 12 bis 20 Personen teilgenommen. Zu der AG gehört ein E-Mail Verteiler, in den man sich aufnehmen lassen kann, auch wenn man noch nicht an einer Exkursion oder Sitzung teilgenommen hat. Zu diesem Verteiler gehören inzwischen fast 40 Lehrkräfte und Schüler*innen. Mit diesem Verteiler informiere ich über die Treffen der AG, aber auch über alle möglichen Veranstaltungen zum Thema „Interreligiöses Lernen“.

Wer an 80 % der Veranstaltungen der AG Interreligiöses Lernen teilgenommen hat, erhält am Ende eine Bescheinigung, die die Schulleitung unterschreibt. Diese Bescheinigung kann dann einer Bewerbung beigelegt werden.

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Sandra Butzbach, Lehrerin und Schulseelsorgerin

Mail: s.butzbach@die-freiherr.de

www.teacherspray.jimdo.com

Der Schüler*nnen-Gebetskreis findet nun seit fast einem Jahr freitags in der ersten großen 15-minütigen Pause statt. Entstanden ist er aus dem Wunsch einiger Kinder heraus, einen Rahmen zu bekommen, indem sie für Anliegen gemeinsam beten können. Diese „Starter-Kinder“ waren auch schon in meinem Religionsunterricht „offen“ für Glaubensfragen und am gemeinsamen „Gebet“ interessiert. Es war ihnen nicht fremd, dass wir im Unterricht für Anliegen gebetet haben. Unser erstes gemeinsames Treffen bestand deshalb für mich darin, die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder zu erfahren und schriftlich festzuhalten. Im weiteren Verlauf stellte ich den SuS einen möglichen Ablauf unseres Gebetskreises vor, der wie folgt aussah und auch bis heute in dieser Form praktiziert wird:

Wir beginnen in einem Sitzkreis in unserem Schulseelsorgeraum (SSSR). In der Mitte befindet sich ein kleiner Holzhocker mit einer Kerze, die zu Beginn angezündet wird. Je nachdem wie zügig wir aus unserem vorherigen Unterricht in den SSSR ankommen, lasse ich dann ein bis zwei Minuten ruhige Musik abspielen. Wenn „neue“ SuS dabei sind, wird ihnen der Ablauf kurz erklärt. Dann beginnt ein Schüler mit einem kurzen Gebet, indem er Gott in unsere Mitte einlädt und Gott dankt, dass ER alle unsere Gebete hört. Dieser Schüler ist Messdiener und mittleeweile mutig genug, das Eingangsgebet zu beten. Zu Beginn unserer Treffen habe ich zu Beginn gebetet, bis sich dann ein SuS traute, selbst ein Eröffnungsgebet zu sprechen. Nun frage ich nach persönlichen Anliegen, für die wir gemeinsam beten wollen. Es sind häufig sehr verschiedene Anliegen, die zur Sprache kommen, z.B. der kranke Opa, eine Tante oder eine Lehrerin, die an Krebs erkrankt ist, eine Hauterkrankung eines Kindes, das mit im Kreis sitzt, Angst vor einem Krankenhausaufenthalt usw. Dann beginnen wir mit dem ersten Anliegen, indem ein Kind für das Anliegen betet. In der Regel ist es das Kind, das dieses Anliegen auch vorgebracht hat. Wir haben uns in unserer Gruppe geeignet, dass nun reihum für diese Anliegen gebetet wird. Wer das Gebet ergänzen möchte, tut dies, wer nichts mehr dazu beten mag (oder vielleicht auch lieber leise), sagt „Amen“, so dass jeder im Kreis die Möglichkeit hatte, sich zu äußern. Nun nehmen wir das nächste Gebetsanliegen und verfahren ebenso.

Es kommt auch vor, dass es keine Anliegen gibt. Dann frage ich nach, ob es etwas gibt, wofür wir Gott danken können. Alternativ habe ich noch ein Andachtsbuch mit dem Titel „5 Minuten mit dem lieben Gott“ von Margot Käßmann, das sich sehr gut zum Vorlesen eignet. Es enthält für jeden Tag einen Bibelvers, eine dazu passende Geschichte, eine interessante Information sowie ein Gebet. Die Kinder lesen sehr gerne selbst daraus vor.

Beendet wird unser Gebetskreis, indem wir im Kreis aufstehen und folgendes Lied gemeinsam singen: „Ich hüll´ dich golden ein. Von Gott sollst du gesegnet sein. Von Herzen freu´ ich mich, ich freu´ mich über dich.“  Während des gemeinsamen Singens, wandert ein Hula-Hoop-Reifen im Kreis herum, indem das erste Kind sein Nachbarkind mit dem Reifen einhüllt. Dabei führt es den Reifen über den Kopf bis zu den Knien und wieder zurück. Das Lied war übrigens ein Vorschlag einer Schülerin, die erzählte, dass sie dieses Ritual im Konfirmationsunterricht durchführen. 

Je nachdem wie viel Zeit noch zur Verfügung steht, beten wir gemeinsam das „Vater unser“, halten uns dabei an den Händen (allerdings nur wer das möchte), und schwingen bei dem Abschlusswort „Amen“ alle unsere Arme in die Mitte.  Eine Dose mit Plätzchen oder Gummibärchen macht schließlich noch die Runde und die Pause ist dann vorüber.

Im Laufe der Zeit sind neue SuS dazu gestoßen und andere weggeblieben. Es gibt jedoch einen festen Kern, der von Anfang mit dabei war, die o.g. „Starter-Kids“. Altersmäßig befinden sich die SuS, die momentan den Kreis besuchen, in der 5. bis 8. Jahrgangsstufe. Der Gebetskreis ist an keine Konfession gebunden. Es hatten auch schon muslimische Mädchen teilgenommen, die natürlich darüber informiert wurden, dass wir zu Gott und Jesus beten.

Als „Clubbändchen“ habe ich vor einiger Zeit P.U.S.H (Pray until something happens) sowie W.W.J.D. Armbändchen bestellt, die die SuS mitnehmen dürfen. Diese „Clubbändchen“ sind sozusagen unser Erkennungszeichen.  Natürlich kommen auch manche Kinder, um das Bändchen zu haben. 😊

Ich möchte an dieser Stelle noch sagen, dass ich glaube, dass es von besonderer Bedeutung ist, den SuS eine Vorbildfunktion in Gebet und gelebtem Glauben zu sein.  Als gläubige Lehrer*innen haben wir eine einmalige Chance, den Kindern von einem lebendigen Gott und eigenen Erfahrungen mit diesem Gott zu erzählen, um sie so an eine liebevolle Beziehung mit Gott heranzuführen. Dazu kann ein Gebetskreis eine besondere Möglichkeit sein. Ich wünsche daher allen Lehrer*innen gutes Gelingen und Gottes Segen für diese Arbeit.

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Swenja Müller, Schulpfarrerin und –seel-sorgerin

S.mueller@evgbm.net

Gemeinsam Andachten und Gottesdienste feiern – dies ist ein wichtiger Bestandteil der schulseel-sorgerlichen Arbeit am Ev. Gymnasium.

Seit nun mehr fast 10 Jahren feiern wir neben dem jeden Mittwoch stattfindenden Gottesdienst in der Ev. Kirche in Bad Marienberg die sog. „Treppenhausandacht“ im Foyer und Treppenhaus unserer Schule. Im wöchentlichen Wechsel besuchen die Jahrgangsstufe 5 bis 7 und die Jahrgangsstufe 8 bis 10 die „Treppenhausandacht“ bzw. den Gottesdienst. Dies ist für alle Schüler*innen der Sek I verpflichtend.

Die Treppenhausandacht ist immer gleich aufgebaut: Begrüßung, Votum, ein Psalm in einer neuen Übersetzung, ein Gebet, ein Impuls, Fürbitten mit Vaterunser. Der Segen schließt die 15 bis  20minütige Andacht ab.

Immer wieder gibt es Schüler*innen die die Andacht selbst gestalten bzw. mit vorbereiten. So gibt es auch in diesem Schuljahr eine AG, in der sich Jugendliche mit der Andacht auseinandersetzen, ihre Themen einbringen und die Andachten im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitgestalten. So kann es sein, dass ein Lied, ein Anspiel, ein Video-Clip eingebunden wird.

Dass dies auch nach all den Jahren so sein darf, ist ein großer Gewinn für die Schülerinnen und Schüler. Die Treppenhausandacht bietet den jungen Menschen Raum der Begegnung mit Gott, mit sich selbst und anderen. In dieser Zeit werden die Freuden und Hoffnungen, die Ängste und Sorgen, die Fragen und Probleme des Lebens über das Alltägliche hinausgehoben und in einen neuen Sinnzusammenhang gestellt.  Zudem findet hier eine lebendige und kreative Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes statt. Den Bezug zum Kirchenjahr und die Bedeutung christlicher Feste wieder zu entdecken, ist ein weiterer Aspekt.

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Stauffenberg-Berufsschule, Frankfurt am Main

matthias Helms, Schulpfarrer

Das Angebot meiner Schulleitung war ein Glücksfall. Sie fragte mich, ob ich die Erfahrungen meiner Ausbildung als Theaterpädagoge in den Unterricht einbringen wolle. Seit einigen Jahren darf ich sowohl als Wahlpflichtkurs, in den sich Schüler einwählen können, als auch im Klassenverband, Schüler*innen anleiten, eigene Theaterstücke zu entwickeln und vor der Schulgemeinde aufzuführen. Die Gruppen bestehen in der Regel aus 15 bis 20 Schüler*innen. Wir treffen uns wöchentlich für anderthalb Stunden.

Mit einer Gruppe kaufmännischer Angestellten (16-17 Jahre) bewarben wir uns mit einem selbst-geschriebenen Theaterstück (Titel: „Wir sind eins – auch mit Depressionen“) bei einem Schulwett-bewerb der Stadt Frankfurt, der mit 10.000 Euro dotiert war und gewannen den 1. Preis, der uns in der Paulskirche verliehen wurde.

Verlauf der Theaterprojekte:

Die meisten meiner Schüler*innen haben keine Vorerfahrung in Theaterarbeit. Am Anfang werden theaterästhetische Methoden kennengelernt und ausprobiert. Dann dürfen die Schüler mit fünf Methoden ihrer Wahl in Kleingruppen erste Szenen entwickeln und den anderen der Klasse vor-spielen. Am Ende steht eine Aufführung vor versammelter Schulgemeinde im Foyer (100 bis 200 Schüler*innen und Lehrkräfte). Das setzt positive und kreative Kräfte und ein Grundgefühl der Zufriedenheit und des Respekts vor der eigenen und der Leistung der anderen Beteiligten frei.

Lernprozesse:

Schüler*innen lernen, sich auf einen unvorhersehbaren Prozess einzulassen. Das Ergebnis sehen wir alle erst am Ende eines Halbjahres bei der Aufführung. Beim Improvisationstheater gibt es kein richtig oder falsch: Nur: Hast Du es schon ausprobiert? Erst im Darstellen von Ideen sehen die Schüler*innen, was funktioniert. Die ganze Gruppe ist involviert. Man kann nicht nur ein bisschen Theaterspielen. Das wissen alle. Zugleich bestimmt jeder sein Maß der Beteiligung. Die Schüler*innen dürfen ihre Rolle selbst wählen.

Die Freiheit der Kunst bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, Erfahrungen und Gedanken auf der Bühne sichtbar werden zu lassen, die man im Alltag so nicht  thematisieren würde. Dabei heißt gutes Theater, nicht alles zu zeigen. Ein Geheimnis, eine Leerstelle muss offen bleiben, wie zum Beispiel das Ende der selbstgeschriebenen Stücke, denn dann können die Zuschauer selbst weiter denken.

Fazit:

Da alle Schüler*innen unmittelbar gefordert und beteiligt werden, sind sie in der Regel hoch motiviert. Auch anfangs schüchterne Schüler*innen entdecken neue Seiten an sich. Sie wachsen im Laufe des Halbjahres über ihre Grenzen hinaus und entdecken viele neue Qualitäten ihrer Persönlichkeit. Sie nehmen unterschiedliche Perspektiven ein und versetzen sich in verschiedene Personen und Situationen hinein; mehrere mögliche Enden einer Geschichte werden nebeneinandergestellt. Sie erfahren, wie wirksam ihr Spiel ist und das ihrer Mitspielenden: Der Lernerfolg ist vielschichtig. Er liegt im Prozess und nicht nur im Ergebnis. Der Weg ist das Ziel.

Das entspricht auch der Erfahrung des christlichen Glaubens:

Der unsichtbare Gott begegnet uns im Mitmenschen und im Wort. Beides geschieht im gemeinsamen Theaterschaffen.

Schüler*innen erfahren: Ich bin nie am Ziel. Ich bin auf dem Weg: gemeinsam mit anderen und als Individuum. Neue Ideen entstehen, wenn ich einen Rahmen habe, in dem ich frei gestalten und mich entfalten kann, wenn ich auf andere Menschen höre (auf Texte und gesprochene Worte). Ich darf wachsen an den (selbst) gestellten Aufgaben, ohne mich überfordert zu fühlen. Ich kann Gegenwelten zur vermeintlich realen Welt entwickeln und diese punktuell sichtbar machen auf der Bühne. Alles, was auf der Bühne zu sehen ist und was in der Gruppe entstanden ist, bleibt unverfügbar. Es sind Gedanken, die in Momenten der Kreativität geschenkt werden, die aber keinem gehören, sondern in dem Moment erlebt, miteinander geteilt und wieder losgelassen werden müssen. Er braucht zu allem ein bisschen Mut und Vertrauen, gegenseitige Wahrnehmung und Unterstützung. Gott sei Dank!

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                                                                         Berufsbildende Schule, Gießen

                                                                                    Beate Allmenröder, Schulpfarrerin und Schulseelsorgerin

                                                                                     schulseelsorge@wbs-giessen.de

Idee und Vorbereitung:

Eine Kollegin schlug in der Religions- und Ethikkonferenz vor, im Advent jeden Morgen eine kleine Andacht für die gesamte Schulgemeinde anzubieten. Da wir es interkulturell gestalten wollten, haben wir uns auf den Begriff „Frühschichten“ geeinigt.

Die Schulleiterin hat uns genehmigt, von 8.00  bis 8.15 Uhr jeden in der Schule dazu einzuladen (der dafür dann auch von Unterricht bzw. Dienst – z.B. Hausmeister oder Sekretärin) freigestellt sei.

Eine Kollegin, die bei den „Raumausstatter*innen“ unterrichtet, hat mit diesen eine Ecke im Schulfoyer, die durch Stellwände etwas abgetrennt wurde, gestaltet. Vor allem hat sie ein interkulturelles Mobilé (mit Symbolen sehr vieler Religionsgemeinschaften) aufgehängt, um deutlich zu machen, dass es sich nicht um eine ausschließlich christliche „Frühschicht“ handeln soll. Andere Klassen haben mit Fenstersternen etc. zusätzliche Gestaltungselemente beigetragen.

Der Floristenmeister an unserer Schule hat uns einen Adventskranz gestaltet. Ein Lehrer der Gestaltung hat mit den „Schauwerbe-Gestalter*innen“ Plakate entworfen, die zu den Frühschichten eingeladen haben. Diese wurden im ganzen Schulgebäude aufgehängt.

Ich habe 50 „Kirchentags-Papphocker“ aus dem Stadtjugendpfarramt in Gießen ausgeliehen, die wir jeden Morgen dort aufgestellt haben.

Durchführung:

Insgesamt 7 Kolleg*innen haben sich – in der Regel mit den Klassen, die sie unterrichten – an der Gestaltung der Frühschichten beteiligt. Wir haben versucht, den Plan für die insgesamt 15 Tage so zu gestalten, dass niemand dafür Unterricht verlegen muss, sondern dass immer Kolleg*innen mit den Klassen aktiv werden, in denen sie sowieso um 8 Uhr Unterricht haben. Damit konnten wir den Plan nicht komplett füllen, so dass einmal eine Kollegin die Frühschicht alleine gestaltet hat. Ich habe es zweimal zusammen mit einer der an unserer Schule tätigen Raumpflegerinnen getan. Sie ist – das habe ich bei der Gelegenheit erfahren – im Kirchenvorstand aktiv und hat von sich aus Interesse angemeldet.

Die Art der Gestaltung war völlig freigestellt und damit dann auch entsprechend vielfältig: Von You-Tube-Videos von Julia Engelmann über vorgelesene Geschichten bis hin zu kleinen Aufmunterungs-botschaften, die verschenkt wurden, zeigten sich Schüler*innen und Kolleg*innen ideenreich.

Etwa 15 Minuten vor Beginn der „Frühschicht“ haben wir das grelle Schullicht ausgeschaltet und die Kerzen des Adventskranzes angezündet. Wir haben besinnliche Musik laufen und Duftöl verdampfen lassen.         

Teilnahme:

Eingeladen waren neben allen an der Schule tätigen Menschen die Schüler*innen einzeln (diese haben von uns eine „Teilnahmebescheinigung“ bekommen, um sich für die 15 Mnuten vom Unterricht zu entschuldigen) oder als Klassen.

Es kamen ziemlich regelmäßig einige einzelne Schüler*innen. Die meisten Teilnehmer*innen kamen aber dadurch, dass Kolleg*innen mit ihren Klassen kamen. Meist hatten wir 20 bis 40 Besucher*innen. Die Klassen haben meist ein bis zweimal teilgenommen, so dass wir insgesamt bei 15 Tagen eine recht große Teilnehmerzahl erreicht haben. Es gab auch immer Kolleg*innen und Mitglieder der Schulleitung, die ohne Klassen teilgenommen haben.

Gelingensbedingungen:

Aus meiner Sicht waren es einige Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass wir alle die „Frühschichten“ als gutes und gelungenes Angebot unserer Fachschaft wahrgenommen haben:

Reflexion:

Die Frühschichten mit den Klassen vorzubereiten war eine gute Möglichkeit, „handlungsorientierten Unterrichts“. In meinen Klassen war die Lust dazu unterschiedlich. Manche Schüler*innen haben sich mit viel Engagement eingebracht und hatten jugendgemäße Ideen, die auch mich beeindruckt haben. Andere haben sich eher „herausgehalten“. Zum Schluss waren dann aber doch die meisten Schüler*innen stolz, wenn die jeweilige Klasse positive Rückmeldungen der Besucher*innen bekommen hat.

Viele Kolleg*innen und manche Schüler*innen haben rückgemeldet, dass sie die andere Atmosphäre, die sich durch eine solch weihnachtlich gestaltete Ecke in der Schule verbreitet, als angenehm wahrnehmen und sie sich daran erfreuen, selbst wenn sie durch Klassenarbeiten und andere Herausforderungen nicht an den „Frühschichten“ teilnehmen konnten.

Mich hat es persönlich besonders gefreut, dass die Kirchenvorsteherin, die viele sonst lediglich als „Putzfrau“ wahrnehmen, Lust hatte mitzumachen. Sie hat die Gelegenheit wahrgenommen, vom Frust ihrer Arbeit zu erzählen, die meist nur dann wahrgenommen werde, wenn sie nicht gemacht sei. Das ist ihr durchaus eindrücklich gelungen.

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      Petra Denzer- Schulpfarrerin und schulseelsorgerin

       denzer.petra@googlemail.com

Nach dem ausdrücklichen Verbot des Schulamtes an den Demonstrationen der „Fridays for future  teilzunehmen, bot ich meinen Kursen an, einen Pilgerweg zu dem Thema zu gestalten. In unmittelbarer Nähe zur Schule gibt es einen Park. Für den Weg wurden 45 Minuten eingeplant. Die Schülerinnen stellten die Stationen zusammen. Sie begannen mit dem „Fridays for future“–Song (Melodie: Bella ciao). Da unsere Schülerinnen den Pilgerweg als andere Form des Gottesdienstes verstanden, enthält er einige gottesdienstliche Elemente.  Sie gestalteten ein Pilgerheft, das uns begleitete.

Als besonders eindrücklich bewerteten sie im anschließenden Gespräch drei Stationen: Die Lieder:  „We need to wake up“ und „The river is flowing“ / Das Staunen in Stille. Dieser spirituelle Ansatz wird ergänzt durch konkrete Aktionen, z.B. eine Verschenk-Börse am Tag der offenen Tür, Radeln für das Klima in der Projektwoche. Die Materialien bzw. das Stationenheft sind bei Frau Denzer und im KSA Wiesbaden abrufbar.

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Seit drei Jahren wählen wir im Seelsorgeteam ein Jahresmotto für das kommende Schuljahr aus: 2017: „Upcycle“, 2018: „Weil der Himmel uns braucht“, 2019: „Aufrecht durchs Leben“. Mit diesem Motto beschäftigen wir uns im Religionsunterricht. Es ist Thema im Gottesdienst zu Beginn des Schuljahres, beim Einkehrtag des Kollegiums, beim Tag der offenen Tür und wird sichtbar in den verschiedensten Aktionen im Laufe des Schuljahres. Auch gestalten wir Plakate dazu. Ein Musikkollege komponiert ein Jahreslied, der Text der letzten beiden Jahre stammt aus dem Jungen Gotteslob. Er stellt uns eine Datei zur Verfügung mit der Begleitmelodie, so dass auch weniger musikalische Kolleg*innen das Lied einüben können. Dies erweitert auch unser musikalisches Repertoire.

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Tina Neumann, Schulpfarrerin und Schulseelsorgerin

ti.neumann@t-online.de

Ein besonderes Ereignis des Schuljahres 2018/19 war ein Besuch der 7. Jahrgangsstufe der Leibniz-schule Wiesbaden in der Islamischen Gemeinde der Bosniaken.

Dieser Besuch hatte einen kleinen Vorlauf. So nahm ich im Herbst 2018 an einer selbstorganisierten Fortbildung des Dekanats nach Bosnien teil. Neben den Einblicken in die Geschichte und Religion einiger meiner Schüler und in die nach wie vor bedrückende Situation auf dem Balkan eröffnete mir diese Fortbildung auch viele gute neue Kontakte innerhalb des Dekanats und einen ganz neuen Blick auf einen mir bis dahin unbekannten, europäisch geprägten Islam.

Im Dekanat Wiesbaden gibt es jedes Jahr im November ein gemeinschaftliches Friedensgebet der Religionen. Auf die Initiative eines Kollegen ging nun schon zum zweiten Mal ein Buch mit Friedens-gebeten durch unsere jüdischen, muslimischen und christlichen Gemeinden. Bei einem solchen interreligiösen Friedensgebet in der bosniakischen Gemeinde mit anschließendem Gespräch über Bibel und Koran lernte ich den Imam Fahrudin Dzinic kennen.

Er lud uns herzlich mit unseren Klassen in seine Gemeinde ein. Und so trafen wir mit einer evan-gelischen und einer katholischen Klasse und der parallelen Ethikgruppe in der gerade neu gestalteten Moschee in der Rheinstraße ein. Die Schüler*innen waren allesamt mit Fragen gut auf den Besuch vorbereitet. Eine besondere Bereicherung waren die muslimischen Schüler*innen aus der Ethikgruppe, die auch aus ihren Gemeinden berichten konnten und auf einmal sehr stolz mit ihrer Religion im Mittelpunkt standen.

Die Schüler*innen waren sichtlich erstaunt, wie offen und freundlich sich hier ein Imam über sein Leben als Muslim hier in Deutschland äußerte und wie er den Kontakt zu den anderen Religionen und zur Zivilgesellschaft sucht. Auf Nachfrage berichtete er auch über die Entstehung seiner Gemeinde nach dem Balkankrieg und über die schwierige politische Situation in seiner Heimat, die nach wie vor viele Bosniaken vor den orthodoxen Serben nach Deutschland fliehen lässt.

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Stefanie Palme-Becker, Schulpfarrerin und Schulseelsorgerin

            stefanie.palme-becker@campus-klarenthal.de

Zielgruppe:                   Sek I, Klasse 9/10

Thematische Bezüge:    Sinnsuche, Orientierung, Wahrnehmung der eigenen Begabungen und Gaben, Geistliche Begleitung

Methoden:                    Kreative Arbeitsformen, Spaziergänge, Zeiten mit sich selbst, Kochen

Hauptmedien:               Bildkarten, Spruchkarten, Tagebuch

Zeitbedarf:                   1 bis 2 Tage

Kompetenzen:             

Die Schüler*innen können an den Sinnsuchertagen über sich, ihre Begabungen / Gaben / Talente / Besonderheiten nachdenken. Sie erfahren anhand biographischen Lernens, wie Menschen verschiedener Religionen und Kulturen ihre Talente in ihrem Leben eingebracht haben. Sie entwickeln Ideen, wie sie ihre Talente entdecken, fördern und nutzen können. Schüler*innen erleben geistliche Angebote und entdecken sie für ihren Alltag.

„Wer bin ich? Wie bin ich? Was hat mich geprägt? Welche Interessen, Begabungen und Talente habe ich? Was trägt mich? Was davon nehme ich mit in die kommenden Jahre des Schul- oder Berufslebens?“ – diesen Fragen gehen die Sinnsuchertage nach. Sie finden in einem Selbst-versorgerhaus im Grünen statt. Digitale Medien werden weitgehend vermieden, um die Schüler*innen einzuladen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und neu zu entdecken. Im Vorhinein sind religiöse Begleitkräfte zu finden, die bereit sind von der Bedeutung und der Entwicklung ihrer Talente und Begabungen zu berichten und die jugendlichen im weitesten Sinne geistlich zu begleiten. Ebenfalls vorab werden die Küchenteams für die gemeinsamen Mahlzeiten, die Gerichte und die Tischdienste festgelegt. Alle Zutaten werden von den Lehrkräften eingekauft.

Thematisch sind folgende Einheiten vorgesehen:

Hinführung und Ankommen anhand von Bild- und Spruchkarten im Plenum: Was erwarte ich von den Sinnsuchertagen? Wie bin ich hier: gespannt, geschickt, genervt, freudig, entspannt… Ausgabe und Erläuterung des Sinnsuchertagebuchs, in dem Eindrücke, Zeichnungen, Texte festgehalten werden können.

Erarbeitung und Vertiefung beginnen mit einer Gruppendiskussion über Begabungen und Talente (Was meint das? Woher kommen sie? Wie entdecke ich sie? Wie fördere ich sie? Wie erhalte ich sie? Was hat unser Glaube/unsere Religion damit zu tun?), können weitergeführt werden mit biographischem Lernen, das zeigt, wie Personen ihre Talente nutzten  und in ihrem Leben eingebracht haben. Hier ist darauf zu achten, dass Persönlichkeiten aus den Herkunftsländern und –religionen der Schüler*innen gewählt werden. Diese Persönlichkeiten dienen der Anregung, unterschiedliche Wege/Begabungen/Talente herauszuarbeiten, um die eigenen zu entdecken und Ideen zu entwickeln, mit ihnen umzugehen. Weitere methodische Schritte sind: freies Malen des Lebensweges, kreatives Schreiben der eigenen Vorstellung ihrer weiteren Biographie, angeleitete Phantasiereisen zum Thema „Ich bin wunderbar (geschaffen)“, Spaziergänge mit oder ohne Begleitung.

Abschluss im Plenum mit Vollendung der Satzanfänge: „Begabungen – ich habe entdeckt/nehme mit/ lasse hier…“

Während der gemeinsamen Zeit werden

Literatur, die die „Sinnsuchertage“ angestoßen haben: Entwurf 2.2018, Auf der Suche nach Sinn, Friedrich-Verlag.

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  1. „Ein Platz für alle“ – Brüder-Grimm-Schule, IGS mit Grundschule, Gießen – Kleinlinden

Christel Arens-Reul, Schulpfarrerin und Schulseelsorgerin

christel.arens-reul@bgs-giessen.de

Wir sind „Viele“ an der Brüder-Grimm-Schule (BGS) in Gießen-Kleinlinden. Von der ersten bis zur zehnten Klasse werden hier Schüler*innen auf ihrem Weg von Menschen mit unterschiedlichen Professionen begleitet.

Wir sind „Viele“, das bedeutet mehr als eine Zahl, die in den Listen des Schulamtes angegeben ist, denn die jungen Menschen an der BGS kommen aus vielen Regionen der Welt. Über 50 Nationa-litäten sind durch die Schüler*innen vertreten. Ein Geschenk und eine Herausforderung, eine Chance und eine Aufgabe.

„Zusammen wachsen“: Diese beiden Worte stehen als Schulmotto seit zwei Jahren über dem Schulprogramm. Dieses Schulmotto aber soll nicht nur aus zwei Worten bestehen, die  öffentlich-keitswirksam die BGS vermarkten, sondern diese Worte sollen gefüllt werden mit Tun und Handeln, Denken und Weiten, mit Herz und Hand.

Es schien mir passend unter und mit diesem Motto der Schule als Angebot in einer Projektwoche und im Religionsunterricht das: „Zusammen wachsen“ mit den „Vielen“ in der BGS zu verbinden und damit zum Thema zu machen. Denn Schulalltag ist auch an der BGS nicht konfliktfrei und die Unterschiedlichkeit der sozialen und kulturellen Herkunftsgeschichten wollen gesehen und verstanden werden.

Mit dem Satz: „Ein Platz für alle“ habe ich Schüler*innen eingeladen, über die Vielfalt der Menschen in der BGS und damit auch in der Welt nachzudenken: Wer bin ich? Und wer ist der oder die Andere? Welche Mauern und Grenzen ziehe ich, ziehen wir? Welcher Schatz an Geschichten, Ideen, Wissen, Weisheit steckt in den unterschiedlichen Lebensgeschichten und kulturellen Besonderheiten?

Was liegt näher, als bei und mit solchen Gedanken einen „Platz“ ganz praktisch zu gestalten? Diesen Platz mit den individuellen Gedanken, Bildern, Ideen, Worten sichtbar zu machen und ganz pragmatisch auch als Ort, als Platz zu benutzen und/oder anderen anzubieten? Schüler*innen unterschiedlichster Herkunft haben sich beteiligt und in einem kreativen Zugang Papp-Sitzhocker gestaltet.

Die unbehandelten Papphocker gibt es im Handel zu kaufen. Sie bilden das Grundgerüst für die Arbeit. Pinsel und Farben, alte Zeitungen, Schablonen, Tapeten, Kleister und Klebe – alles, was sich für eine kreative Arbeit eignet, stand den Schüler*innen zur Verfügung.

Mit einer Power-Point Präsentation und Vorgesprächen haben wir uns auf das Thema eingestimmt. Anschließend hatten die Jugendlichen Zeit die Umsetzung sehr individuell für sich zu überlegen und zu planen, um dann ihren Papphocker zu gestalten.

Die Schüler*innen der sechsten Klasse haben zum Thema einen Gottesdienst entwickelt. Dabei haben sie sich leiten lassen von den Fragen: Welche Plätze mag ich? Wo fühle ich mich in und außerhalb der Schule wohl? Welche Plätze mag ich gar nicht? Welche Orte und Plätze wünsche ich mir für mich, für andere, für alle? In Texten, Anspielen, Liedern und Gebeten haben die Schüler*innen ihre Gedanken im Gottesdienst geteilt. Eine Brücke, gebaut aus den gestalteten Papphockern, rundete das Bild ab und war ein sichtbares Zeichen der vorhergehenden Worte und Impulse.

Auch am Schulfest wurde das Projekt in einer Ausstellung vorgestellt und Inhalte verbalisiert und gebündelt.

  1. Digitaler Interkultureller Kalender in der Pausenhalle – Max-Eyth-Schule Dreieich, Berufsbildende Schule

Matthias Stock, Schulpfarrer und Schulseelsorger

Mail: stock@mes-dreieich.de

Die Schulgemeinde der Max-Eyth-Schule ist sehr bunt. Hier lernen und leben Menschen zusammen, die ganz unterschiedlich kulturell und religiös verwurzelt sind. Oft stellen wir im Alltag fest, wie wenig wir von dem wissen, was Anderen wichtig ist. Und natürlich kommt in einer solch bunten Lebenswelt auch immer wieder einmal die Frage auf, was uns angesichts der Vielfalt verbindet.

So entstand im Frühjahr 2018 in der Fachkonferenz Religion/Ethik die Idee eines für alle sichtbaren, tagesaktuellen Interkulturellen Kalenders.

Gemeinsame und partikulare, religiöse und nicht-religiöse, gesellschaftlich und politisch relevante, internationale und nationale Fest- und Gedenktage sollten hier aufgenommen und veröffentlicht werden. Entstehen sollte ein Kalender für alle, zum Erinnern und Gedenken, zum aufeinander-aufmerksam-Werden und Nachfragen. Oder einfach nur dafür, einander zu Festtagen Glück zu wünschen.

Auf dem „Campus des Lebenslangen Lernens“, auf dem sich die Max-Eyth-Schule befindet, gibt es eine große Pausenhalle, die als offener Eingangs- und Durchgangsbereich gestaltet ist. Viele Hundert Menschen laufen hier entlang oder halten sich hier auf und werfen einen Blick auf den riesigen Info-Screen, auf dem in lockerer Folge Vertretungspläne, Hinweise auf Beratungsangebote, die Werbung der VHS und so weiter angezeigt werden. Was also bot sich mehr an, als auch diesen Screen für unser Anliegen zu nutzen?

Bei der Gestaltung der einzelnen Kalenderseiten war uns, meiner Kollegin Lisa Gutermuth und mir, wichtig:

Die Grafik sollte attraktiv sein (weshalb wir eine professionelle Mediengestalterin beauftragten); und die folgenden Informationen sollten schnell zu erfassen sein, weil die Anzeigen im Takt von wenigen Sekunden wechseln:

Weil es ein Kalender für die ganze Schulgemeinde werden sollte, stimmten wir uns mit den Fachkonferenzen PoWi, Ethik/Religion und der Schulleitung ab und arbeiteten die Anregungen und Verbesserungsvorschläge in unseren Entwurf ein. Die Vorstellung erfolgte dann in der Gesamtkonferenz zu Schuljahresbeginn, verbunden mit einem Festtage-Quiz unter den Kolleg*innen. Und in einem offenen Workshop mit Kolleg*innen und Schüler*innen unter dem Motto „Feiertage – einfach nur Freizeit?“ wurde der Interkulturelle Kalender Anlass, über unsere Festtagserfahrungen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Inzwischen befindet sich der digitale interkulturelle Kalender mit etwas mehr als 60 einzelnen Seiten pro Jahr im zweiten Schuljahresdurchlauf. Der zentrale Info-Point stellt die jeweils aktuelle Seite 2-3 Tage vor dem Datum ein.

Anlage   1 – Projektbeschreibung „Ein Platz für alle“

1. Ausschreibung für die Projektwoche

„Ein Platz für alle“ – (Street) Art zum Mitmachen

….so setzten 2014 schon Künstler und andere Begeisterte aller Kulturen und Nationen Willkommens-Zeichen durch ihre Street-Art Projekte in München. Sie gestalteten, malten, sprühten, beklebten Mauern und Steine für eine bunte Vielfalt und bauten damit Brücken zwischen Menschen aus aller Welt.

….  „Ein Platz für alle an der BGS 2019“ – wir setzen ein Zeichen für eine bunte, vielfältige und interkulturelle Schule!

…. für eine bunte Vielfalt, für Begegnung über alle Sprachbarrieren hinweg, für DICH und MICH, für ALLE! – „Ein Platz für alle!“  Mach mit!

Du bist kreativ? Du hast Lust auf BUNT und KUNST?

oder:

Du denkst du bist nicht kreativ, aber hast trotzdem Lust dich aus zu probieren, Zeichen zu setzen, dabei zu sein?

Klebe, male, sprühe, gestalte (d)einen

PAPPHOCKER! EIN PLATZ für DICH und MICH und ALLE!

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